WebflyerNach Felix Rexhausen (1932-1992) ist nicht nur der jährliche Preis des Bundes Lesbischer und Schwuler JournalistInnen benannt, sondern auch ein öffentlicher Platz nahe des Kölner Hauptbahnhofes. Neben Hubert Fichte und Guido Bachmann gehörte Rexhausen in den 1960er-Jahren zu den wenigen offen schwul auftretenden Autoren deutscher Sprache. Kaum ein anderer Schriftsteller, Journalist und Satiriker äußerte sich derart eindeutig und scharfsinnig zur Situation schwuler Männer und zur Spießbürgerlichkeit des Nachkriegs-Deutschlands.

Der Germanist Benedikt Wolf legt nun im Männerschwarm Verlag die erste Monografie zum Werk Rexhausens vor und entdeckt dabei zahlreiche Aspekte, die eine Rückbesinnung auf diesen heute fast vergessenen Autor überaus lohnend machen.

Zum Autor:
Benedikt Wolf, geboren 1985, ist Literaturwissenschaftler. Er arbeitet an der Universität Bielefeld. Sein Forschungsinteresse gilt vor allem den Themenbereichen Sexualität und Literatur, literarische Mehrsprachigkeit und literaturwissenschaftliche Vorurteilsforschung, besonders Antiziganismusforschung. Er ist Mitherausgeber des „Jahrbuch Sexualitäten“ und engagiert sich im Vorstand der Gesellschaft für Antiziganismusforschung. Letzte Veröffentlichungen sind „Penetrierte Männlichkeit. Sexualität und Poetik in deutschsprachigen Erzählungen der literarischen Moderne“ (2018) sowie der Sammelband „SexLit. Neue kritische Lektüren zu Sexualität und Literatur“ (2019).

Moderation: Marco Doloris Kammholz
Eingangsreferat: Axel Bach

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Cologne Pride 2020 statt und wird unterstützt durch: Schwules Netzwerk NRW.
Ermöglicht und unterstützt vom CSG – Centrum Schwule Geschichte Köln, Jugendclub Courage Köln e.V., Buchsalon Ehrenfeld, Regionalgruppe Köln des BLSJ – Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen e.V., Lesbische und schwule ALTERnativen Köln.

Zugänglichkeit:
Das Haus ist stufenlos begehbar. Die Veranstaltungsräume im 1. und 2. OG sind über einen Aufzug zu erreichen. Eine rollstuhlgerechte Toilette sowie ein Wickelraum sind vorhanden.

So kommt ihr hin:
http://kulturbunker-muelheim.de/anfahrt/

Hygienekonzept:
Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 35 Personen begrenzt. Alle Besucher*innen tragen sich aus Gründen der Rückverfolgbarkeit in eine Liste ein und werden einem festen Sitzplatz zugewiesen. Außerhalb des Sitzplatzes ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Beim (Wieder-)Betreten des Raumes ist das zur Verfügung stehende Händedesinfektionsmittel zu benutzen. Bei etwaigen Warteschlangen ist der Abstand von 1,5 Meter einzuhalten.
Bei verändertem Infektionsgeschehen behalten wir uns vor, die Veranstaltung kurzfristig abzusagen bzw. digital stattfinden zu lassen.

Inhaltliche Verantwortung: Jugendclub Courage Köln e.V. // Sechzigstr. 73 // 50733 Köln // tel: 0221. 52 09 36 // jc-courage@t-online.de
Unsere Bürozeiten: Montags bis Donnerstags von 11 - 15 Uhr
Bankverbindung: Jugendclub Courage Köln e.V. // Postbank Köln // IBAN: DE09 3701 0050 0295 4475 04 // BIC: PBNKDEFF //