Die politische und humanitäre Lage in Nordostsyrien (Rojava) bleibt angespannt. Nach Jahren des Krieges, wiederholten militärischen Eskalationen und anhaltender internationaler Isolation stehen die Menschen in der Region weiterhin vor enormen Herausforderungen. Das Integrationsabkommen mit Damaskus hat zwar vorerst zu Frieden geführt, wirft aber viele Fragen auf – Ausgang ungewiss. Was bleibt erhalten von der kurdisch geprägten Selbstverwaltung, können lokale zivilgesellschaftliche Strukturen, demokratische Selbstverwaltung, Frauenrechte und ein friedliches Zusammenleben unter den neuen Bedingungen aufrechterhalten werden?

Anita Starosta von der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international reist seit vielen Jahren in die Region, zuletzt war sie Ende Januar vor Ort. Sie wird Einblicke in die politischen Entwicklungen, die humanitäre Lage sowie die Arbeit lokaler Partnerorganisationen geben.

medico international unterstützt seit über zwölf Jahren Nothilfe, Menschenrechtsarbeit und Einsatz für Frauenrechte in der Region.

Eine Veranstaltung des Jugendclub Courage Köln und Gemeinsam Kämpfen Köln

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