
Teil staatlicher Antworten auf Migration und Flucht waren schon immer Migrationspolitiken, die auf Kontrolle und den Abbau von Rechten zielten. Dabei werden Abschiebung und Entrechtung von nicht-deutschen Staatsangehörigen mittlerweile fast parteiübergreifend als Allheilmittel für gesellschaftliche Herausforderungen propagiert.
Im Rahmen eines Podiums wird die rigide Abschiebepraxis aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Was bedeutet Abschiebung und davon bedroht zu sein für Betroffene und uns als Gesellschaft? Wie umgehen mit der Wut, Fristration und auch den Ideen einer inklusiven Gesellschaft von unten?
18 Uhr Offener Austausch, Infotische, Ausstellung: Break the Isolation
19 Uhr Podiumsdiskussion mit
Agisra e.V., Asyl in der Kirche NRW e.V., Abschiebereporting, Sofra e.V.
Moderation: Berena Yogarajah
Verschiedene Gruppen, die gegen Abschiebungen aktiv sind, werden mit Informationstischen vor Ort sein.
Begleiten wird uns die Posterausstellung „Break the Isolation“ von der Community for All, welche Gefangene in Abschiebehaft porträtiert und ihre Geschichte erzählt.
Eine Veranstaltung des Jugendclub Courage Köln e.V., Asyl in der Kirche NRW e.V. und der Rosa Luxemburg Stiftung NRW




